HELLO AGAIN

 
JEANS  Tom Tailor //
SHIRT  fuchsteufelswild //
BLAZER & NECKLACE  H&M //
 BOOTS  Deichmann
 


Oh ja, ich lebe noch. Und nein, ich habe das Bloggen nicht an den Nagel gehängt. Höchstens an den Garderobenhaken, um es später wieder abzuholen. Und dieser Tag ist heute.
 
 
Wisst ihr, es gibt ja diese Dinge, die man sofort nennt, wenn jemand einen fragt, was einem im Leben wichtig ist. Neben so selbstverständlich klaren Dingen wie Familie, Freunde, Gesundheit und Zufriedenheit, die einem kein Geld der Welt bezahlen könnte, war das Bloggen immer eine Antwort von mir. Doch in den letzten Wochen waren Outfitauswahl, Fotografieren und Blogposts verfassen eher Nebensache geworden, die auf meiner Prioritätenliste immer weiter nach unten rutschte. Ich erwischte mich selbst dabei, wie ich zwar Posts plante und Ideen sammelte, aber die wirkliche Umsetzung immer wieder vor mir herschob wie manche Menschen die Steuererklärung. Und ich musste mir eingestehen, dass es mir auch nicht mehr so wichtig war wie bisher. Was nicht heißt, dass es mir nichts mehr bedeutete. Aber ich merkte, dass ich einen kleinen Mode- Overload hatte und Abstand brauchte.  
 
Es waren eher die plötzlichen Momente, in denen mir auffiel, dass schon wieder eine Woche nichts auf dem Blog passiert war und sie sich zusammenaddierten zu einem ganzen Monat. Und es tat mir nicht weh. Ich empfand die Stille eher als beruhigend und gleichzeitig hatte ich ein bisschen ein schlechtes Gewissen, ob ich nicht einfach nur zu bequem war.
Es ist wohl eine normale Entwicklung, dass wir unsere Prioritäten verschieben, unsere Richtung neu berechnen den Kurs eventuell korrigieren. Wir schmeißen ja nicht unsere gesamten Lebenspläne und Ansichten über den Haufen, aber die tagtäglichen Entscheidungen und Einflüsse, die dazu führen dass wir an ihnen wachsen und daraus lernen, müssen sich ja irgendwie bemerkbar machen. Schließlich sind wir auch nicht mehr so, wie wir noch vor ein paar Jahren, wenn nicht sogar Monaten waren. Ich merke, dass das Bloggen mich verändert hat, aber ich auch mein Bloggen verändern möchte. Wie genau, wird sich noch zeigen.
 
Vielleicht ist mein erstes Hallo nach vier Wochen deshalb so überwiegend einfach. Es ist aber die Art Outfit, wie ich es im Moment am liebsten und meisten trage. Vielleicht, weil ich nicht den Druck habe, mir jedes Mal etwas "hipperes" oder "trendigeres" aus den Ecken meines Kleiderschranks zusammen puzzeln zu müssen. Vielleicht, weil diese simplen oversized Shirts die perfekte Mischung zwischen casual und Statement sind. Und vielleicht auch, weil es mir Jeans so einfach machen, mich wohl  zu fühlen. 

 
 
 
 
 



Share:

1 Comments

Bitte habt Verständnis dafür, dass ich Kommentare, die ich für inhaltlich unangemessen oder persönlich verletzend empfinde, von der Veröffentlichung ausschließen werde. Ansonsten freue ich mich natürlich über jeden lieben oder konstruktiv kritischen Kommentar, also habt keine Scheu! :) xoxo J