White Air


 
Zeitweise ist es so einfach, Dinge geschehen zu lassen. Sie laufen quasi von alleine und man kann sich abschnallen und einfach mittreiben. Da ist nicht viel Mühe, keine Anstrengung nötig. Wie der Kauf von ein Paar Schuhen, die man im Ladenregal glänzen sieht, sich daraufhin die eigene Hand wie automatisiert ins Blickfeld stiehlt und schon zugreift: Man probiert sie an und sie passen. Und wenn es sich dann auch noch so gut anfühlt; wenn man merkt, dass sie zu 100 Prozent zu einem passen, als seien sie eigens für einen selbst designt worden, als hätte man nie etwas anderes getragen --  dann ist der Kauf ein Selbstläufer. Man hat sie zwar nicht gesucht, aber trotzdem gefunden. Und immer wenn man sie künftig trägt, wird man sich dessen zurück erinnern.
 
Man sollte immer den Beginn im Hinterkopf behalten, um sich des zurückgelegten Weges bewusst zu sein. Reflexion ist so essentiell und doch vernachlässigen wir sie oft. Dabei ist sie es doch, die uns eigentlich den Weg zeigt: Die uns eine knallt, wenn wir vergebene Mühe investieren oder wenn wir Scheiße gebaut haben. Die uns anschreit, wenn wir kopflos loslaufen. Die uns schubst, wenn wir Angst haben zu springen. Die einem ins Gesicht leuchtet, damit man wach wird. Es sind Momente, die einen warnen in den falschen Zug zu steigen. Entweder man nimmt ihn trotzdem oder aber man geht zu Fuß.  Dann wird einem klar, wo und warum man da steht, wo man eben steht. Und vor allem -- mit welchen Schuhen an den Füßen.  
 
 



 
 
 

 
I was wearing
 
Shoes: Nike Air Force 1
Jeans: M.O.D.
Sweater: Tom Tailor
Coat: orsay
Beanie: H&M
Bag: killah
 




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